1:0 Petzold (44.) - 2:0 Schmid (68.), 3:0 Petzold (78.), 4:0 Hagemeier (81.)

CFV spielte mit: Zickler (TW) - Wendel, Lehmann, Gräbner, J. Derfert, Hagemeier, Spevacek, Petzold (81. Kisza), Schmid (81. Schwese), Seb. Scheithauer (Kap.), Jasari

Coswig zurück auf der Siegerstraße

Die Vorzeichen des Spiels täuschten mit Blick auf den Gastauftritt der Coswiger in der Vorwoche, bei dem die Scheithauerelf einen Dämpfer im Kampf um die Herbstmeisterschaft hinnehmen musste. Tabellarisch hingegen waren die Gegebenheiten eindeutig, da die Gäste aus Priestewitz in dieser Saison nur selten das volle Potenzial der Mannschaft nutzen konnten und Gefahr laufen den Anschluss an Lampertswalde und Zabeltitz zu verlieren.

Die erste Chance im Spiel gehörte den Traktoristen, die ihren jungen Stürmer Mohamadi, den besten Gästespieler an diesem Tag, mit einem schnell ausgeführten Freistoß bedienten. Sein Kopfball, frei vor Torwart Zickler verfehlte sein Ziel aber deutlich (9. Minute). Phasenweise spielten die Grün-Weißen ein enormes Pressing und Priestewitz hatte große Mühe den Ball aus der eigenen Hälfte zu bekommen. Torchancen blieben im ersten Durchgang absolute Mangelware. Die erste sehenswerte Szene der Hausherren lieferte der agile Bastian Hagemeier, der aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (22.).

Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann doch noch Jubel

Der Großteil der Zuschauer befand sich nach ereignislosen 45 Minuten schon in der Pause, als auf dem Platz doch noch Jubel ausbrach und die Coswiger ihren jungen Torjäger Lukas Petzold feierten, der wie aus dem Nichts heraus bereits seinen 6. Saisontreffer markierte.

Nach der Pause schienen die Coswiger wie ausgewechselt und kamen von Beginn an zu zahlreichen und hochkarätigen Torchancen. Immer wieder konnten die spritzigen Offensivakteure aus Coswig nur mit taktischen Fouls gestoppt werden, was deren Spieltrieb überhaupt nichts auszumachen schien.

Schlag auf Schlag in der Schlussphase

Nach 68 Minuten versuchten es die Coswiger mit einem scharfen Ball direkt vor das Tor, welchen Felix Schmid sehenswert zum hochverdienten 2 zu 0 ins Tor köpfte.

Von nun an waren die Gäste komplett abgemeldet und ergaben sich ihrem Schicksal. Wieder war Petzold seinen Bewachern enteilt und wurde vom Routinier Jan Derfert mit einem schnellen Ball in die Spitze bedient, den er am chancenlosen Torwart Hansel vorbei, ins Tor schob (78.).

Den Schlusspunkt setze Bastian Hagemeier nur drei Minuten nach dem 3 zu 0. Altim Jasari legte vollkommen uneigenützig den Ball am Fünfmeterraum quer zum herbeieilenden Außenspieler, der mühelos zum Endstand von 4 zu 0 vollstrecken konnte.

Während die Elbstädter weiter im Rennen um die Meisterschaft bleiben und zum letzten Punktspiel des Jahres nach Lommatzsch reisen, kann Priestewitz auf die gute erste Halbzeit aufbauen und wird sich beim Kellerduell gegen Lampertswalde nicht verstecken müssen. (pnk)

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