0:1 Seb. Scheithauer (25. ET), 0:2 Tillner (26.) - 1:2 Lehmann (60.), 1:3 Tiller (83.), 1:4 Tillner (90.+5)

CFV spielte mit: Zickler (TW) - Lehmann, Kisza (56. Wendel), Gräbner, J. Derfert, Hagemeier, Pötzsch, Petzold, Schmid, Seb. Scheithauer (Kap.), Jasari

Tauscha zahlt einen hohen Preis und entführt 3 Punkte aus der Gartenstadt
Die Hausherren aus Coswig hatten sich vorgenommen, die katastrophale zweite Halbzeit der Vorwoche wieder gut zu machen und gegen die frisch aus der Winterpause startenden Gäste vom Großteich wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft zu holen. Die Elf vom CFV begann energisch und setzte mit Hagemeier (9. Spielminute) das erste Ausrufezeichen der Begegnung, der mit einem strammen Schuss den Kasten nur knapp verfehlte. In der Folge prüften Jan Derfert und Lukas Petzold den starken Gästekeeper (21. und 24.) bevor die Gäste 80 unachtsame Sekunden der Coswiger Hintermannschaft gleich doppelt bestraften. Nach 24 Minuten tankte sich der agile Fred Kühne über die rechte Seite bis zur Grundlinie durch. Seine scharfe Eingabe verfehlt seinen Mitspieler und prallte vom Fuß des Coswiger Spielführers Scheithauer ins eigene Tor. Der Jubel der mitgereisten Gästeanhänger war noch nicht verhallt, als wieder Kühne einen scharfen Ball vor das Tor des schuldlosen Zickler schlug und in Mirco Tillner den eiskalten Vollstrecker zum 0:2 fand. Von diesem Moment an wurde das Spiel umkämpfter und zahllose kleine Fouls brachten den Spielfluss fast zum erliegen. Fünf Minuten vor dem Pausentee eine Schrecksekunde für alle Beteiligten und Zuschauer: Der Coswiger Torwart schlug vor dem heranstürmenden Fred Kühne einen Haken, doch der hochmotivierte Angreifer zog kein bisschen zurück und prallte mit dem Schlussmann zusammen und verletzte sich dabei schwer.

Coswig kommt heran doch Tauscha macht den Sack zu
Nach der Pause setzte sich der ruppige und chancenarme Charakter des Spiels fort und der meist souverän agierende Schiedsrichter hatte zu tun, den Überblick und die Gewalt über das Spiel zu behalten. Die Hausherren erarbeiteten sich immer wieder Eckstöße, wie nach gut einer Stunde, als Torsten Lehmann einen fast schon geklärt geglaubten Ball zum Anschlusstreffer über die Linie drücken konnte. In der Schlussphase erhöhte der an diesem Samstag brillant aufgelegte Mirco Tillner zum 1:3. Kurz vor Schluss bestraften sich die Hausherren noch einmal selbst. Zickler konnte den herannahenden Stürmer nur mit einem Foul stoppen. Ob dieses Foulspiel oder eine unüberlegte Bewegung des Torhüters in der Folge des Zweikampfes zum Platzverweis führten, ließ sich in diesem Moment nicht feststellen. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Mann des Spiels, Mirco Tillner, sicher.

Für Coswig wird es nun schwer, den Anschluss an das Spitzenduo nicht zu verlieren und hat im Spiel gegen Radeburg erneut eine schwere Aufgabe vor sich, wogegen Tauscha mit breiter Brust beim Heimspiel gegen Lampertswalde auftreten kann. (pnk)

1:0 Hagemeier (16.), 2:0 Probst (19.), 3:0 Probst (23.) - 3:1 Bosse (64.), 3:2 Beyer (67.), 3:3 Kögler (77.)

CFV spielte mit: Wendel (TW) - Schwese, Faust (68. Kisza), Lehmann, Gräbner, Probst, J. Derfert, Hagemeier, Petzold, Schmid, Seb. Scheithauer (Kap.)

0:1 Jasari (38.) - 0:2 J. Derfert (74.), 0:3 Habel (ET, 76.)

CFV spielte mit: Lorenz (TW) - Schwese, Wendel, Lehmann, Gräbner, J. Derfert, Hagemeier (77. Kisza), Petzold, Seb. Scheithauer (Kap.), Berger, Jasari

1:0 Richter (1.), 2:0 Schulz (2.), 3:0 Richter (33.) - 4:0 Schulz (61.)

CFV spielte mit: Zickler (TW) - Schwese, Lehmann, Gräbner, J. Derfert, Hagemeier (46. Wendel), Petzold, Schmid, Seb. Scheithauer (Kap.), Jasari, Kisza (46. Berger)

1:0 Petzold (44.) - 2:0 Schmid (68.), 3:0 Petzold (78.), 4:0 Hagemeier (81.)

CFV spielte mit: Zickler (TW) - Wendel, Lehmann, Gräbner, J. Derfert, Hagemeier, Spevacek, Petzold (81. Kisza), Schmid (81. Schwese), Seb. Scheithauer (Kap.), Jasari

Coswig zurück auf der Siegerstraße

Die Vorzeichen des Spiels täuschten mit Blick auf den Gastauftritt der Coswiger in der Vorwoche, bei dem die Scheithauerelf einen Dämpfer im Kampf um die Herbstmeisterschaft hinnehmen musste. Tabellarisch hingegen waren die Gegebenheiten eindeutig, da die Gäste aus Priestewitz in dieser Saison nur selten das volle Potenzial der Mannschaft nutzen konnten und Gefahr laufen den Anschluss an Lampertswalde und Zabeltitz zu verlieren.

Die erste Chance im Spiel gehörte den Traktoristen, die ihren jungen Stürmer Mohamadi, den besten Gästespieler an diesem Tag, mit einem schnell ausgeführten Freistoß bedienten. Sein Kopfball, frei vor Torwart Zickler verfehlte sein Ziel aber deutlich (9. Minute). Phasenweise spielten die Grün-Weißen ein enormes Pressing und Priestewitz hatte große Mühe den Ball aus der eigenen Hälfte zu bekommen. Torchancen blieben im ersten Durchgang absolute Mangelware. Die erste sehenswerte Szene der Hausherren lieferte der agile Bastian Hagemeier, der aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (22.).

Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann doch noch Jubel

Der Großteil der Zuschauer befand sich nach ereignislosen 45 Minuten schon in der Pause, als auf dem Platz doch noch Jubel ausbrach und die Coswiger ihren jungen Torjäger Lukas Petzold feierten, der wie aus dem Nichts heraus bereits seinen 6. Saisontreffer markierte.

Nach der Pause schienen die Coswiger wie ausgewechselt und kamen von Beginn an zu zahlreichen und hochkarätigen Torchancen. Immer wieder konnten die spritzigen Offensivakteure aus Coswig nur mit taktischen Fouls gestoppt werden, was deren Spieltrieb überhaupt nichts auszumachen schien.

Schlag auf Schlag in der Schlussphase

Nach 68 Minuten versuchten es die Coswiger mit einem scharfen Ball direkt vor das Tor, welchen Felix Schmid sehenswert zum hochverdienten 2 zu 0 ins Tor köpfte.

Von nun an waren die Gäste komplett abgemeldet und ergaben sich ihrem Schicksal. Wieder war Petzold seinen Bewachern enteilt und wurde vom Routinier Jan Derfert mit einem schnellen Ball in die Spitze bedient, den er am chancenlosen Torwart Hansel vorbei, ins Tor schob (78.).

Den Schlusspunkt setze Bastian Hagemeier nur drei Minuten nach dem 3 zu 0. Altim Jasari legte vollkommen uneigenützig den Ball am Fünfmeterraum quer zum herbeieilenden Außenspieler, der mühelos zum Endstand von 4 zu 0 vollstrecken konnte.

Während die Elbstädter weiter im Rennen um die Meisterschaft bleiben und zum letzten Punktspiel des Jahres nach Lommatzsch reisen, kann Priestewitz auf die gute erste Halbzeit aufbauen und wird sich beim Kellerduell gegen Lampertswalde nicht verstecken müssen. (pnk)

1:0 Scholz (2./Strafstoß), 2:0 Strobel (42.) - 3:0 Klömich (46.), 4:0 Klömich (54.)

CFV spielte mit: Zickler (TW) - Schwese, Wendel, Hagemeier, Schmid, Gräbner (46. Kisza), Probst, J. Derfert, Petzold, Seb. Scheithauer (Kap.), Jasari

1:0 Probst (23.), 1:1 Oehme (38.) - 2:1 Jasari (61.), 3:1 Spevacek (67.), 4:1 Jasari (76.), 5:1 Petzold (86.)

CFV spielte mit: Zickler (TW) - Wendel, P. Derfert (13. J. Derfert), Hagemeier, Lehmann, Gräbner, Probst, Spevacek, Petzold, Seb. Scheithauer (Kap.), Jasari (81. Kisza)

 

Stahl kommt in Coswig unter die Räder

Die Vorzeichen des Topspiels in der Kreisoberliga waren klar auf allerhöchste Spannung gestellt. Die Torfabrik gastierte beim Abwehrbollwerk der Liga. Dass dies nach dem Spiel ganz anders aussehen würde ahnte aber vor der Begegnung noch Niemand.

Coswigs Spielertrainer Scheithauer musste nur im Tor umstellen, in welches nach überstandener Verletzungspause der bislang sehr starke Zickler zurückkehren konnte. Zu Beginn agierten die Mannschaften vorsichtig und tasteten einander lange ab, so konnte Riesa in der 11. Spielminute ein kleines Achtungszeichen setzen und traf aus weiter Distanz den Pfosten. In der 15. Minute fuhr den Coswigern ein Schock durch die Glieder, als sich Paul Derfert in einem fairen Zweikampf schwer verletzte. Trotz dieses schweren Schlages erholten sich die Grün-Weißen, Jasari setzte sich genial gegen seinen Gegenspieler durch. Sein Schuss konnte von Keeper Hecht nur nach vorn abgewehrt werden und Probst konnte den Abpraller aus 16 Metern sehenswert in die Maschen treten. Riesa wachte nun deutlich auf und war in den folgenden Minuten bis zur Pause fast nur durch Fouls zu stoppen oder scheiterte an dem glänzend aufgelegten Torhüter Zickler (30., Dirk Thieme; 45., Niklas Pohl). In Minute 38 wurde Tom Oehme durch seine Hintermänner stark in Szene gesetzt und schob fast unbedrängt zum Ausgleich der Gäste ein.

Coswig stellt die Weichen auf Sieg

Nach gut einer Stunde in dieser hitzigen Partie wird der Coswiger Stürmer Jasari mittig am 16´ner angespielt. Dieser lässt seine beiden Bewacher wie Schuljungen stehen und kann zur erneuten Führung der Hausherren mit einem tollen Lupfer netzen. Kurios wurde es in der 67. Spielminute: Der Ball fand an der Mittellinie keinen Abnehmer und landete irgendwie beim Coswiger Verteidiger Spevacek, der den Ball zufällig auf den Spann bekommt, wodurch sich ein Schuss wie aus einer Kanone löste. Zum Erstaunen aller Spieler und Zuschauer auf der Sportanlage zischte der Ball an Freund und Feind vorbei und senkte sich kurz vor dem Tor um nach gut 45 Metern im Ziel einzuschlagen. Riesa fand ab diesem Zeitpunkt keine Mittel mehr um die Hausherren unter Druck zu setzen.

K.O. in der Schlussphase

Bis zur 75. Minute musste der Schlussmann aus Riesa warten um seine erste Glanzparade in diesem Spiel zeigen zu können, als Hagemeier von Wendel gefunden wurde und dieser aus 12 Metern abzog. Die Anschließende Ecke gehörte den beiden besten Spielern auf dem Platz. Wendels butterweiche Hereingabe findet den Coswiger Goalgetter Jasari der kaltschnäuzig mit dem Kopf seinen zweiten Treffer markierte. Den Schlusspunkt des kurzweiligen Spiels setzte der junge Lukas Petzold. Mit einem Pass aus dem Mittelkreis ausgestattet ließ er die desolat agierende Abwehrreihe aus Riesa stehen und konnte nach einem Lauf über 25 Meter zum Endergebnis von 5 zu 1 erhöhen.

Mit diesem Sieg und einem Spiel weniger liegt nun der Vorteil bei den Coswigern, die Ihre glänzende Serie nächste Woche in Großenhain ausbauen möchten. Riesa Trainer Wukasch steht viel Arbeit bevor um sein Team für die kommende Aufgabe gegen Lampertswalde einzustellen. (pnk)

1:0 Meyer (43./Strafstoß) -  1:1 Seb. Scheithauer (47.), 2:1 Meyer (62.), 2:2 J. Derfert (62.), 2:3 Hagemeier (79.), 3:3 Hausmann (83.), 3:4 Gräbner (85./Strafstoß)

CFV spielte mit: Wünsch (TW/ 46. Zickler) - Wendel, P. Derfert (87. Kisza), Hagemeier, Lehmann, Gräbner, Probst, J. Derfert, Spevacek, Petzold, Seb. Scheithauer (Kap.)


Die Kreispokalaulosung am 07.11.2019 in Lommatzsch brachte fürs Achtelfinale dann den SV Grün-Weiß Ebersbach als Gastgeber. Gespielt wird am 07./08.12.2019.

1:0 R. Richter (23.), 1:1 Hagemeier (31.), 1:2 Petzold (32.) - 1:3 Jasari (52.), 2:3 Bretschneider (85.)

CFV spielte mit: Zickler (TW) - Wendel, Hagemeier, Lehmann, Gräbner, Probst, J. Derfert, Spevacek, Petzold, Seb. Scheithauer (Kap.), Jasari (54. P. Derfert)

1:0 Probst (9.), 2:0 Petzold (44.) - 3:0 Gräbner (47.), 4:0 Wendel (81.)

CFV spielte mit: Wünsch (TW) - Wendel, P. Derfert, Hagemeier (64. J. Derfert), Lehmann, Gräbner, Probst, Spevacek (72. Zickler), Petzold (72. Kisza), Seb. Scheithauer (Kap.), Jasari

Coswig lässt mutigen Lampertswaldern keine Chance

Die Vorzeichen der Partie waren aufgrund des völlig verkorksten Saisonstart der Gäste, die mit einem Sieg aus sechs Spielen nur drei Punkte auf dem Konto hatten, klar verteilt. Die junge Coswiger Truppe hingegen kam mit ganz viel Schwung und einer starken Serie in dieses 7. Saisonspiel.

Die Elbstädter starteten deutlich aktiver in das Spiel und setzten von Beginn an immer wieder Nadelstiche in die Defensivmannschaft der Gäste (3. Minute Gräbner, 6. P. Derfert). Nach 8 gespielten Minuten gelingt es, dem an diesem Tag sonst glücklosen, Nico Maschinski ein kleines Achtungszeichen zu setzen, verzieht aber eher deutlich. Dann ging es aber blitzschnell. Nach dem Abstoß kombinieren sich die grün-weißen Hausherren schnell über die linke Seite und finden in der Mitte den schnellen Maximilian Probst, der sehenswert mit dem Kopf einnetzen kann (9.).

Die Coswiger schalten nun deutlich herunter, und lassen trotz toller Ballwechsel im Mittelfeld die Gäste öfter vor den eigenen Kasten (Voß, 22.). In der 26. Spielminute die Riesenchance zum Ausgleich. Martin Zschunke geht stark über Außen und bedient mit einer herrlichen Flanke den am Fünfer wartenden Höhna, der leichtes Spiel haben sollte und doch mit einem ganz schwachen Kopfball die beste Chance der Gäste vergibt.

Nach einer halben Stunde wird das Spiel offener und die Mannschaften schenken sich nichts, doch Chancen entstehen nur durch die Heimmannschaft, welche der starke Goldberg im Kasten der Lampertswalder immer wieder glänzend pariert (27. Petzold, 31.und 36. Jasari, 38. P. Derfert)

Petzold mit Treffer kurz vor dem Pausentee

Als schon einige Zuschauer mit dem Pausenpfiff rechneten, ergab sich noch eine letzte Chance für die Coswiger. Scheithauer setzte sich sehenswert über außen durch und sucht die aufgerückten Stürmer mit einer halbhohen Eingabe und plötzlich zappelte der Ball im Netz. Der blitzschnelle Petzold hatte sich im Strafraum gut von seinen Bewachern gelöst und war der erste am Ball.

Gräbner in Freistoßlaune

Kurz nach Anpfiff des zweiten Durchganges gibt es Freistoß für Coswig, 17 Meter zentral vor dem Tor. Der bei ruhenden Bällen gefährliche Thomas Gräbner schießt mit starkem Effet den Ball rechts an der Mauer vorbei und der Ball schlägt knapp neben dem Pfosten im Tor ein. Torhüter Goldberg war bei diesem Schuss absolut machtlos.

In Folge der hohen Führung hatten die Gäste nun kein Mitspracherecht mehr und gaben das Zepter mehr und mehr ab. Der Coswiger Keeper Tom Wünsch musste nur selten eingreifen und verlebte einen sehr ruhigen Nachmittag. Coswig spielte teilweise wie im Rausch, kombinierte durch die Reihen und konnte meist nur durch kleine Fouls vom Torschuss abgehalten werden.

Ampelkarte leitet das 4 zu 0 ein

In der 80. Spielminute wird der eingewechselte Kisza durch den vorher verwarnten Markus Zschunke zu Fall gebracht. Der an diesem Tag sonst ausgezeichnet pfeifende Schiedsrichter, Tom Obenaus, zögert nicht und schickt den Gästeverteidiger mit der Ampelkarte vom Platz. Mit dieser sehr harten und unglücklichen Entscheidung wurden die bis dahin schon arg gebeutelten Gäste noch mehr dezimiert und mussten das Spiel mit nur noch 10 Spielern über die Bühne bringen. Den fälligen Freistoß aus spitzem Winkel nahm sich Wendel an und vollendete zum verdienten 4 zu 0 Heimsieg der grün-weißen aus Coswig. (Gunnar Pinkau)

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